Parkbuchhandlung

Fr. 11.01. ::: Öl und Blut im Orient

November 12th, 2018  |  Published in Aktuelles, Allgemein

Wir beginnen das literarische Jahr 2018 mit dem autobiographischen Bericht “Öl und But im Orient” von Essad Bey, einem russischen Juden, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Aserbaidschan aufgewachsen ist. Sebastian Januszewski vom Literaturhaus Berlin wird über den außergewöhnlichen Autor sprechen. Radiosprecher und Schauspieler Thomas Krause liest die Texte, das Duo Petersburg (Moritz Ter-Nedden, Geige und Alexander Voronsov, Klavier) musiziert.

Essad Bey: Öl und Blut im Orient- Autobiographischer Bericht
Der autobiografische Bericht von einem Mann voller Rätsel – von einem Juden aus Baku am Kaspischen Meer, der zum Muslim wurde. Essad Bey war zu seiner Zeit ein weltbekannter Orientexperte und faszinierend-schillernder Bestsellerautor.

Aiserbaidschan und die Region am Kaspischen Meer – seit dem Ölrausch Mitte des 19. Jahrhunderts im Fokus globaler Interessen, strategisches Spielfeld kolonialen Strebens und klandestines Ziel von Hitlers imperialen Plänen im Osten.
Essad Beys »autobiografischer« Bericht führt in die Zeit um den Ersten Weltkrieg und präsentiert die lokalen Akteure, die ersten Ölmillionäre, ethnische, religiöse und politische Konflikte zwischen Aserbaidschanern, Armeniern und Persern, Bolschewisten und Monarchisten, Christen, Juden und Muslimen rund um die erste Rohbenzin-, die »Naphtha«-Industrie. Vor dem Hintergrund einer Weltgeschichte, die sich in den wenigen Straßen, Pfaden, Hütten und Palästen der explosionsartig wachsenden Stadt Baku abspielt, schildert Essad Bey seine eigene Kindheit und Jugend als Sohn eines Ölbarons.
Wurde die Glaubwürdigkeit der autobiografischen Details zurecht angezweifelt, lässt sich an der Eindrücklichkeit des Berichts noch die bis in die Gegenwart aktuelle Gemengelage an einer der erdölreichsten Regionen der Erde verstehen. Essad Beys Bericht verfügt über eine Authentizität, wie sie nur die Literatur auszeichnet.

„Öl und Blut im Orient. Ein autobiographischer Bericht“ wurde erstmals 1929 in der Deutschen Verlags-Anstalt in Stuttgart veröffentlicht. Sebastian Januszewski hat unseren Band mit einem ausführlichen Nachwort zum Leben des Autors versehen, während sich Marko Martin in seinem Essay auf die Spuren Essad Beys im heutigen Baku begeben hat.

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Termin: Freitag, 11.01.2018 19.30 Uhr
Ort: Parkbuchhandlung
Eintritt:
Reservierung: In der Buchhandlung oder unter 0228 352191

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