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22 Februar
Elisabeth Edl liest aus George Sands »Nanon«
18:00 - 20:00
Schauspielhaus Bonn (Foyer)
Am Michaelshof 9, 53177 Bonn
18€

Die Überset­zerin Elisabeth Edl

Ein starkes Frauen­por­trait in neuer Übersetzung: George Sand ist das Pseudonym von Amantine Aurore Lucile Dupin de Francueil, einer der berühm­testen und schil­lerndsten Schrift­stel­le­rinnen des 19. Jahrhun­derts, erste Schrift­stel­lerin, die von ihrem Schreiben leben konnte. Mit ihrer Lebens­weise und ihren Werken vertritt die Französin sowohl Frauen­rechte als auch sozial­kri­tische Themen. Die Litera­tur­wis­sen­schaft­lerin und Überset­zerin Elisabeth Edl liest aus »Nanon«, Sands Roman über die franzö­sische Revolution aus der Perspektive eines Bauern­mäd­chens. In eine Pastorale des 18. Jahrhun­derts fallen Trubel und Wirren der Revolution, aus dem Bauern­mädchen wird eine Marquise und reiche Immobi­li­en­händ­lerin. George Sands Werk steht gleich­be­rechtigt neben den ebenfalls von Edl übersetzten Flaubert und Stendhal; unkon­ven­tionell und provo­kativ zeigt sie, wie große Geschichte nicht nur von Männern geschrieben wird. Die Moderation übernimmt Barbara Ter-Nedden.

 

George Sands »Nanon«

Revolution ist Männer­sache? Nein! Denn George Sand, die unkon­ven­tio­nelle, provo­zie­rende Frau unter den franzö­si­schen Klassikern, erzählt es anders: Nanon ist vierzehn, als 1789 die Revolution losbricht und alle Stände nieder­reißt. Das Bauern­mädchen, eine Leibeigene, wird Zeugin und Akteurin in einem der größten Umbrüche der Geschichte. Als Mädchen noch Analpha­betin, schreibt Nanon im Alter ihr Leben auf: die packende Emanzi­pa­tions- und Bildungs­ge­schichte einer Frau in einem männlich geprägten Jahrhundert. Neben ihren vielfach ausge­zeich­neten Neuüber­set­zungen von Stendhal und Flaubert präsen­tiert Elisabeth Edl jetzt diese reich kommen­tierte Ausgabe einer der großen Schrift­stel­le­rinnen der Weltli­te­ratur.

 

 

 

 

 

 

Geroge Sand

George Sand (Pseudonym für Amantine Aurore Lucile Dupin de Francueil, geboren am 1. Juli 1804 in Paris, gestorben am 8. Juni 1876 in Nohant), schrieb zahlreiche Romane und Theater­stücke. Ihre Werke und ihre unkon­ven­tio­nelle Lebens­weise machten sie bald zu einer bekannten, auch skanda­li­sierten öffent­lichen Person und zur erfolg­reichste Autorin ihrer Zeit. Heute gilt George Sand als eine erste, engagierte Schrift­stel­lerin in der Weltli­te­ratur.

 

 

 

 

 

Elisabeth Edl

Elisabeth Edl, 1956 geboren, lehrte als Germa­nistin und Romanistin an der Univer­sität Poitiers und arbeitet heute als Litera­tur­wis­sen­schaft­lerin und Überset­zerin in München. Sie wurde u. a. mit dem Celan-Preis, Petrarca-Preis, Voß-Preis, dem Öster­rei­chi­schen Staats­preis, dem Romain Rolland-Preis und dem Prix lémanique de la traduction ausge­zeichnet. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres der Republik Frank­reich.

Details der Veranstaltung

Datum: 22 Februar 2026.
Uhrzeit: 18:00 - 20:00
Ort: Schauspielhaus Bonn (Foyer)
Adresse: Am Michaelshof 9, 53177 Bonn
Telefon: 0228 352191
Event-Kategorie: Lesungen
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