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04 Mai
Michel Friedman und Katrin Eigendorf im Gespräch
19:30
Schauspielhaus Bonn
Am Michaelshof 9, 53177 Bonn
18€

Katrin Eigendorf disku­tiert mit Michel Friedman über Demokratie, Menschen­rechte und inter­na­tionale Krisen. Die Moderation des Abends übernimmt der Jurist und ehemalige Geschäfts­führer der UNO-Flücht­lings­hilfe Bonn Peter Ruhen­stroth-Bauer.

 

Erzählen was ist

Sie spricht mit den Taliban, begleitet ukrai­nische Soldaten an der Front und erzählt die Geschichten von mutigen Frauen in Afgha­nistan, die in Unter­grund-Schulen unter­richten.
Katrin Eigendorf ist dort unterwegs, wo die Welt ins Wanken gerät. Es sind existen­zielle, häufig auch schmerz­hafte Begeg­nungen, mit Menschen, deren Geschichten die Repor­terin erzählt. Nicht aus der Distanz, nur aus der Nähe, aus der eigenen Anschauung und Anteil­nahme lässt sich über Krieg berichten.

Mit großer Empathie und Reali­täts­ge­nau­igkeit macht sie selbst komplexe Sachver­halte verständlich. Dadurch eröffnet sie uns vielseitige Perspek­tiven, die uns nicht ohnmächtig zurück­lassen, sondern Orien­tierung in einer zunehmend komplexen Weltsi­tuation schaffen.

 

 

 

 

Katrin Eigendorf

Katrin Eigendorf gehört zu den renom­mier­testen deutschen TV-Repor­te­rinnen. Seit den 1990er Jahren berichtet sie aus den Krisen- und Kriegs­ge­bieten weltweit, aus der Ukraine, Russland, dem Libanon, Israel und Afgha­nistan. Seit 2022 ist Eigendorf inter­na­tionale Sonder­kor­re­spon­dentin des ZDF. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausge­zeichnet, u. a. mit dem Hanns-Joachim-Fried­richs-Preis, dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernseh­preis für die beste persön­liche Leistung.

 

 

Mensch!

Demokratie ist nie statisch, sondern dynamisch. Sie lebt durch die Menschen, die ununter­brochen an ihr arbeiten. Wer wüsste das besser als Michel Friedman. Er ruft dazu auf, endlich zu handeln – für Freiheit und Menschen­rechte.

Ein Weckruf, die Demokratie nicht nur zu vertei­digen, sondern aktiv zu gestalten.

Mit klaren Analysen entlarvt er die Gefahren von Resignation, medien­ge­trie­bener Sensa­ti­onslust und unerfüllten Versprechen. Dieses Buch fordert heraus, irritiert und inspi­riert zugleich. Es ist eine leiden­schaft­liche Liebes­er­klärung an die Demokratie. Ein drängender Appell, für Würde, Rechte, Vielfalt und Freiheit zu kämpfen, bevor es zu spät ist.

Wer jetzt nicht eingreift, macht sich zum Komplizen

In einer Zeit, in der Demokratie und Menschen­rechte täglich von Extre­misten und Autokraten angegriffen und Demokratien bereits in Teilen von „illibe­ralen Demokraten“ übernommen und zunehmend autoritär und totalitär geführt werden, ruft Michel Friedman dazu auf, nicht nur mutig zu disku­tieren, sondern zu handeln.

 

 

 

© Nicci Kuhn

Michel Friedman

Michel Friedman, geb. 1956 in Paris, ist Rechts­anwalt, Philosoph, Publizist und Moderator. Von 2000 bis 2003 war er stell­ver­tre­tender Vorsit­zender des Zentralrats der Juden in Deutschland und Heraus­geber der Wochen­zeitung Jüdische Allge­meine sowie von 2001 bis 2003 Präsident des Europäi­schen Jüdischen Kongresses. Er engagiert sich gegen Rechtra­di­ka­lismus und für die Integration Geflüch­teter.

Seit 2016 ist er Honorar­pro­fessor und leitete bis 2022 das von ihm mitbe­gründete Center for Applied European Studies an der Frankfurt University. Er moderiert u. a. die Sendung „Auf ein Wort“ bei der Deutschen Welle sowie die Veran­stal­tungs­reihen „Friedman im Gespräch“ im Berliner Ensemble und „Denken ohne Geländer“ im Jüdischen Museum Frankfurt am Main. Er ist Träger der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt und Heraus­geber des jüdisch-liberalen Magazins Aufbau.

 

 

Kindern Zukunft geben e. V.

Ein Teil der Einnahmen durch die Lesung gehen an die Organi­sation Kindern Zukunft geben e. V.. Seit Anfang 2007 arbeitet ein Freun­des­kreis aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis mit afrika­ni­schen Partnern zusammen zugunsten bedürf­tiger Kinder und Jugend­licher in Burkina Faso. Um finan­zielle Mittel für die Aktivi­täten in Burkina Faso zu gewinnen, konzen­trieren sich die Vereins­ak­ti­vi­täten im Raum Bonn /​ Rhein-Sieg sich auf Konzert­ver­an­stal­tungen, Lesungen und (Nikolaus-) Märkte.

Unter­stützt wird durch die Veran­staltung das Projekt „Waisenhaus“ in Samendení in Burkina Faso. Seit 2014 wirkt der Verein hier und setzte als erstes die Rundhäuser wieder in Stand. Mittler­weile ist auch Unter­richt in den eigenen Wände möglich, nachdem nun zwei Räume zum Lernen gebaut und einge­richtet wurden. 24 Kinder unter­stützt der Verein duch die Finan­zierung von Schul­kosten und medizi­nische Versorgung.

Details der Veranstaltung

Datum: 04 Mai 2026.
Uhrzeit: 19:30
Ort: Schauspielhaus Bonn
Navigation zu: Schauspielhaus Bonn
Adresse: Am Michaelshof 9, 53177 Bonn
Telefon: 0228 352191
Event-Kategorie: Lesungen
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