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12 Mai
»Stock­hausen – Der Mann, der vom Sirius kam«
18:00 - 20:00
Schauspielhaus Bonn
Am Michaelshof 9, 53177 Bonn
20€

Graphic Novel von Thomas von Stein­aecker und David von Bassewitz

Wir führen unsere Reihe »Graphic Novel auf die Bühne« fort: Die Besucher sollen auf eine ganzheit­liche künst­le­rische Reise geführt werden, die mit Musik, Sprache und Kunst durch das Leben und die Musik von Karlheinz Stock­hausen führt. Die musika­lische Rahmen­ge­staltung übernimmt ein Streich­quartett Moritz Ter-Nedden (1. Violine), Johanna Ruppert (2. Violine), Friedemann Slenczka (Viola) & Jakob Stepp (Cello) und Mikael Rudolfsson (Solo-Posaunist). Durch den Abend führen Albrecht Selge und der Autor Thomas von Stein­aecker.

 

Stock­hausen – Der Mann, der vom Sirius kam»Stockhausen – Der Mann, der vom Sirius kam« Parkbuchhandlung Buchhandlung Bonn Bad Godesberg

Karlheinz Stock­hausen gilt als einer der bedeu­tendsten Kompo­nisten des 20. Jahrhun­derts. Insbe­sondere als Pionier der elektro­ni­schen Musik erlangte er ab Mitte der 1950er-Jahre Bekanntheit und schuf Klänge, die man nie zuvor gehört hatte. In den folgenden Jahrzehnten strahlten seine radikalen Neuerungen und Kompo­si­tionen, seine avant­gar­dis­ti­schen Orchester- und Bühnen­werke weit über Deutschland hinaus und nicht zuletzt auch in die Popkultur – zu seinen Bewun­derern zählten die Beatles und Miles Davis.

»Der Mann, der vom Sirius kam« nähert sich Karlheinz Stock­hausen ebenso kundig wie persönlich: Erzählt wird die mehrphasige Geschichte der Stock­hausen-Verehrung des jugend­lichen Thomas von Stein­aecker, die den Leser*innen darüber hinaus die bewegte Biografie des kontro­versen Kompo­nisten nahebringt. Virtuos zeichnen Autor Thomas von Stein­aecker und Zeichner David von Bassewitz dabei ein vielschich­tiges Bild des Musikers sowie seiner Musik und zeigen, welche erzäh­le­rische Kraft biogra­fi­schen Comics innewohnen kann.

 

 

»Stockhausen – Der Mann, der vom Sirius kam« Parkbuchhandlung Buchhandlung Bonn Bad GodesbergThomas von Stein­aecker

Thomas von Stein­aecker, geboren 1977 in Traun­stein, ist promo­vier­terer Litera­tur­wis­sen­schaftler, Schrift­steller und Filme­macher. Sein Debüt­roman Wallner beginnt zu fliegen kam 2007 auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis, spätere Romane wurden u.a. für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Sein Film Richard Strauss und seine Heldinnen wurde 2015 mit dem Inter­na­tional Classical Music Award und einem ECHO ausge­zeichnet. Mit Barbara Yelin legte er 2017 die Graphic Novel Der Sommer ihres Lebens vor (Reprodukt). Thomas von Stein­aecker lebt und arbeitet in Augsburg. Mit Karlheinz Stock­hausen verband ihn eine langjährige Freund­schaft.

 

 

 

 

 

»Stockhausen – Der Mann, der vom Sirius kam« Parkbuchhandlung Buchhandlung Bonn Bad Godesberg

© Gene Glover

Albrecht Selge

Albrecht Selge, geboren 1975 in Heidelberg, studierte Germa­nistik und Philo­sophie in Berlin und Wien. Sein begeistert aufge­nom­menes Debüt Wach (2011) wurde für den Alfred-Döblin-Preis nominiert und mit dem Klaus-Michael-Kühne-Preis des Harbour Front Litera­tur­fes­tivals Hamburg ausge­zeichnet. Die folgenden Romane Die trunkene Fahrt (2016), Fliegen (2019) und Beethovn (2020) wurden nicht weniger gelobt. 2022 erschien sein Jugend­roman Luyánta. Albrecht Selge lebt als freier Autor und Musik­kri­tiker mit seiner Familie in Berlin. 2022 hatte er für drei Monate den Posten des Bonner Stadt­schreibers in Bad Godesberg inne.

 

 

 

 

»Stockhausen – Der Mann, der vom Sirius kam« Parkbuchhandlung Buchhandlung Bonn Bad GodesbergMoritz Ter-Nedden

Der Geiger Moritz Ter-Nedden gehört zu einer Generation von heraus­ra­genden jungen Musikern, die neue Wege in der klassi­schen Musik beschreiten. Nach dem Studium in Detmold bei Thomas Christian und Hannover bei Ulf Schneider und Oliver Wille führte ihn seine künst­le­rische Neugier zu einer Vielzahl von musika­li­schen Projekten: Er wurde mit dem Boris Perga­men­schikow Preis zur Vermittlung neuer Musik ausge­zeichnet, spielt regel­mäßig Urauf­füh­rungen neuer Werke und arbeitet unter anderem mit Helmut Lachenmann, Kaan Bulak, Max Andrze­jewski und Benjamin Scheuer zusammen.

Als Konzert­meisters spielt und konzi­piert er Projekte mit dem Orchester im Treppenhaus, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, neue Konzert­formate zu entwi­ckeln und an ungewöhn­lichen Spiel­orten klassische Musik einem jungen Publikum zu präsen­tieren. Sein musika­li­scher Fokus liegt vor allem auf der Kammer­musik, viele Jahre spielte er im Daphnis Quartett und gründete 2019 das Trio Solaris. Erspielt eine Violine von Joseph Gagliano aus dem Jahr 1789.

 

 

»Stockhausen – Der Mann, der vom Sirius kam« Parkbuchhandlung Buchhandlung Bonn Bad Godesberg

© Franziska Zeschick

Johanna Ruppert

Johanna Ruppert wurde 1992 in Zweibrücken geboren und spielt seit ihrem sechsten Lebensjahr Geige. 2011 begann sie ihr Geigen­studium bei Prof. Andreas Lehmann, Nora Chastain und Prof. Priya Mitchell. Im Februar 2021 schloss sie ihr Master­studium mit Höchst­punktzahl ab.

Weitere musika­lische Impulse erhielt sie von Thomas Brandis, Igor Ozim, Antje Weithaas, Ivry Gitlis und Natascha Prische­penko.

Seit 2017 ist Johanna Ruppert Mitglied im Orchester im Treppenhaus. Als Kammer­mu­si­kerin und Solistin ist sie regel­mäßig bei Festivals wie dem PODIUM Festival Esslingen, dem Schleswig-Holstein Musik­fes­tival, den Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, dem Beetho­venfest Bonn, dem Trans­si­berian Art Festival, den Gezei­ten­kon­zerten, den Altmark Festspielen und dem Festival Inter­na­tionale Foundation Montaleon zu Gast.

Ihr Debut in der Elbphil­har­monie und dem Marinsky Theather spielte sie 2017 mit der kammer­mu­si­ka­li­schen Mono Oper Anne Frank von Grigori Fird.

 

»Stockhausen – Der Mann, der vom Sirius kam« Parkbuchhandlung Buchhandlung Bonn Bad Godesberg

© Marisa Metzger

Jakob Stepp

Jakob Stepp (* 18. März 1991 in Stuttgart) zählt zu den heraus­ra­genden Kammer­mu­sikern seiner Generation. Bereits im Alter von zehn Jahren wurde er als Jungstudent von Prof. Martin Ostertag und später von Prof. Peter Bruns unter­richtet. Sein Studium absol­vierte er bei den bedeu­tenden Cellisten Prof. Heinrich Schiff und Prof. Julian Steckel.

Daneben ist Jakob Stepp seit seiner Jugend in verschie­denen Orchestern aktiv, wodurch er wertvolle Erfah­rungen sammeln konnte. Besonders prägend war seine Zeit bei den Berliner Philhar­mo­nikern, in der er als Stipendiat der Karajan-Akademie wertvolle Impulse und Unter­stützung von Ludwig Quandt erhielt, die ihn in seiner Entwicklung als Musiker wesentlich beein­flusst haben.

Heute ist Jakob Stepp regel­mäßig Gast in führenden Orchestern, Mitglied der Bayeri­schen Kammer­phil­har­monie und seit 2023 Solocellist bei den Biele­felder Philhar­mo­nikern. Er musiziert mit den renom­mier­testen Instrumentalist:innen und ist ein gefragter Gast bei angese­henen Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Yeosu Inter­na­tional Music Festival und dem Rheingau Musik­fes­tival.

 

Friedemann Slenczka

Friedemann Slenczka (*1994 in Göttingen) bekam im Alter von sechs Jahren ersten Violin­un­ter­richt und wenig später Klavier­un­ter­richt. Mit 14 Jahren wechselte er an die Bratsche zu Professor Jochen Greiner. Nach nur einem Jahr an der Bratsche gewann er 2010 einen ersten Preis beim Bundes­wett­bewerb Jugend Musiziert in der Kategorie Viola Solo. 2012 absol­vierte er sein Abitur und begann ein Bratschen­studium bei Professor Hartmut Rohde an der UdK Berlin. 2017 absol­vierte er seinen Bache­lor­ab­schluss und begann einen Master. Er nahm Meister­kurse bei namhaften Musikern wie Reinhard Goebel, Ivry Gitlis, Maxim Vengerov, Yuri Bashmet, Garth Knox, dem Artemis Quartett und vielen mehr. Er trat im Rahmen der Carl-Flesch-Akademie wiederholt als Solist mit den Baden-Badener Philhar­mo­nikern auf. Er spielt national und inter­na­tional als Kammer­mu­siker auf Festivals wie dem Kyoto Inter­na­tional Chamber Music Festival, dem Podium Festival Esslingen, dem Heidel­berger Frühling und anderen.

 

»Stockhausen – Der Mann, der vom Sirius kam« Parkbuchhandlung Buchhandlung Bonn Bad Godesberg

© Katja Kuhl

Mikael Rudolfsson

Mikael Rudolfsson (geb. 1987 in Stockholm) hat sich schnell als einer der aufre­gendsten jungen Solisten der zeitge­nös­si­schen Musik­szene etabliert. Seine Leiden­schaft für die Musik unserer Zeit führte zu Auftritten auf bekannten Festivals und in renom­mierten Konzert­sälen weltweit, wie dem Konzerthaus Wien, der Suntory Hall Tokio, der Berliner Philhar­monie und dem Concert­gebouw Amsterdam. Seit 2017 ist Mikael Rudolfsson Mitglied des Klang­forum Wien, seit 2020 ist er Professor für Posaune an der Musik- und Kunst­uni­ver­sität der Stadt Wien.

Details der Veranstaltung

Datum: 12 Mai 2024.
Uhrzeit: 18:00 - 20:00
Ort: Schauspielhaus Bonn
Navigation zu: Schauspielhaus Bonn
Adresse: Am Michaelshof 9, 53177 Bonn
Telefon: 0228 352191
Event-Kategorie: Konzert & Lesung
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