Zusätzliche Information
| Titel | Schwäbisches Capriccio |
|---|---|
| Autor | Anšlavs Eglītis |
| ISBN | 978-3-945370-47-6 |
| Bibliographische Angaben | Gebunden, 318 S., Guggolz Verlag |
25.00 €
»Der Autor, Anšlavs Eglītis, nutzt seine Lebensgeschichte als Vorlage für einen sehr komischen und wunderbar zu lesenden Episodenroman. Es geht um den Rigaer Pēteris Drusts, der 1944 vor der Roten Armee nach Deutschland flüchtet und zufällig in Schwaben aus dem Zug steigt. Mit seinen großstädtischen Manieren eckt er im Schwäbischen Ländchen an, aber ist einerseits auf die Güte der einheimischen Bevölkerung angewiesen, etwa für ein Dach über dem Kopf und ein warmes Essen – andererseits ist er ein Intellektueller, dem schwäbischen Pfifferlinger weit überlegen.
Die Schwaben werden als Hinterwäldler beschrieben, die einen Putzfimmel haben, ihre Häuser nicht ausreichend heizen, auch sonst fürchterlich geizig sind und außerdem einem fürchterlichen Getränk namens Most frönen. Aber sie sind bauernschlau und wissen genau, was sie wollen.
Wir erleben seine Zeit im Schwäbischen als unterhaltsame, witzige Geschichte mit tieferem Sinn. Das Aufeinandertreffen der existenziellen Lebenssituation des Geflüchteten mit der Langsamkeit und Begriffsstutzigkeit der Einheimischen berührt und weitet unseren Blick.
Ob die Bewohner der schwäbischen Alb über den Roman zufrieden sind, weiß ich nicht, aber es ist doch zu schön, wie der Lette das Nest mit Namen Pfifferlingen beschreibt, in dem sein Landsmann Peteris Drust ankommt und uns seine Erlebnisse mit den Einheimischen wie einen Schelmenroman berichtet.«
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| Titel | Schwäbisches Capriccio |
|---|---|
| Autor | Anšlavs Eglītis |
| ISBN | 978-3-945370-47-6 |
| Bibliographische Angaben | Gebunden, 318 S., Guggolz Verlag |