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Dreck von Bill Buford

26.00 

»Was ich Ihnen heute empfehle, ist ein Kochgemetzel, ein fulminanter Rundumschlag und ein Psychogramm der französischen Küche, ein 510-seitiges Koch- und Lesevergnügen und die Geschichte eines erfolgreichen Mannes, der sein Leben mit fünfzig neu gestaltet. Bill Buford ist renommierter Journalist und Literaturchef des „New Yorker“. Eines Tages beschloss er das professionelle Kochen in einer Spitzenküche zu lernen. So widmete er sich mit viel Elan und Durchsetzungswillen zuerst der italienischen und dann – essenzieller seiner Meinung nach – der französischen Küche. Aus einer Reportage entstand ein neues Leben. Seine Erlebnisse schrieb er nieder in „Dreck“.

Der Beginn eines neuen Lebens für die französische Küche. Der Autor lässt uns an seiner Neufindung teilhaben, aber auch wie er zwischendurch Vater von Zwillingen wird. Deswegen handelt „Dreck“ nicht nur vom Kochen, sondern auch von Bufords Familie. Das Buch hat drei Schauplätze: die französische Küche als Idee und Arbeitsplatz, dann Bufords Familie und schließlich Lyon. Dorthin zieht Buford gemeinsam mit seiner Frau, der Weinexpertin Jessica Green, und ihren beiden Söhnen Frederick und George Ende 2008, um dort fünf Jahre zu bleiben und die Geheimnisse der Küche zu lüften. Fünf Jahre, in denen die Zwillinge zu Franzosen werden, in denen es Buford gelang, sich in der Küche des Traditionsrestaurants „La Mère Brazier“ so vernünftig anzustellen, dass er jeden Tag um elf Uhr das geheiligte Mittagessen für die Angestellten kochen durfte und in denen seine Familie eine neue Heimat fand. Dreck ist kein Kochbuch, aber es handelt vom Kochen, von Rezepten und wie es in einer Sterneküche zugeht – wie beim Militär mit festen Regeln und einer strengen Hierarchie.

 

Warum heißt das Buch „Dreck“? Buford erklärt:
Mir wurde irgendwann klar, dass mir meine Zeit in Lyon grundlegende Dinge gezeigt hatte: die klassische Lehre, die Wurzeln der französischen Küche und wahrscheinlich, mehr als alles andere, den Geschmack, le goût, ihrer Zutaten und der Gerichte, die daraus entstehen. Ich dachte über „basic“ oder „fundamental“ nach, aber das Wort, das immer wieder kam, weil es ausdrückte, was ich meinte, war „dirt“, Dreck. Dreck ist die Basis der Basis. Während meiner letzten zwei Wochen in Frankreich fand ich dafür Bestätigung … Ich entdeckte einen wunderbaren, einzigartigen Geschmack in einem Stück Brot und fand heraus, wo der Mann lebte, der das Mehl dafür gemahlen hatte. Er sagte, das Brot sei so einzigartig wegen der Erde, des Drecks, also dem Ort, an dem der Weizen gewachsen war – wegen seiner geologischen Geschichte, seiner Ursprünglichkeit und seiner französischen Art.

 

Ein unterhaltsames, lesenswert mitreißendes, schnelles, lustiges und kluges Buch. Ein Buch, dass man nicht nur lesen muss, wenn man sich fürs Kochen interessiert, sondern auch dann, wenn man es nicht tut. Wer Buford mit seiner Familie selbst erleben möchte, kann sie sich auf bekannten Videoplattformen ansehen – äußerst sympathisch.«

 

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Kategorie: Schlagwort:

Barbara Ter-Nedden

Barbara Ter-Nedden hat ihre Liebe zu den Büchern schon frühzeitig entdeckt. Während ihres Germanistik- und Romanistikstudiums wurde diese Vorliebe zur Leidenschaft.

Zusätzliche Information

Titel

Dreck

Autor

Bill Buford

ISBN

978-3-446-26771-8

Bibliographische Angaben

Hardcover, Hanser Verlag

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